Kommunale Entwicklungsplanung (KEP)

Ziel der Entwicklungsplanung ist es, für die Entscheidungsträger im Raum Kassel Entwicklungsrichtlinien und -ziele aufzuzeigen und damit Grundlagen für die Flächennutzungsplanung zu schaffen. Zugleich soll sie ermöglichen, dass zwischen beteiligten Gemeinden, Investoren, Fachbehörden und sonstigen Handlungsträgern ein gemeinsames Problemverständnis erwächst und Kooperationen mit gemeinsamen Zielen und Aktivitäten gefördert werden.

Der kommunale Entwicklungsplan besteht z.Z. aus den Teilen:

  • Kommunaler Entwicklungsplan Zentren (2015)
    Die Fortschreibung des KEP-Zentren wurde am 10.02.2016 von der Verbandsversammlung des ZRK einstimmig beschlossen (6. Fortschreibung/Aktualisierung seit 1979). Der KEP-Zentren ist ein interkommunales Instrumentarium zur (Standort-)Steuerung der Einzelhandelsentwicklung im Verbandsgebiet, durch das die Fortentwicklung der zentralen Versorgungsbereiche gewährleistet und neue Ansiedlungen in dezentralen Lagen vermieden werden sollen.

  • Siedlungsrahmenkonzept (SRK 2015)
    das als weit reichender und bislang umfangreichster kommunaler Entwicklungsplan die Siedlungsentwicklung im Verbandsgebiet für die nächsten 10 - 15 Jahre umreißt.
    (Beschlüsse: SRK Teil 1 Wohnen + Gewerbe (Febr. 1994), Berichte zur Bautätigkeit; Statusbericht 2001;
                        SRK 2015 (März 2006); Statusberichte zum SRK 2015 (seit 2012 alle 2 Jahre.)

  • Verkehrsentwicklungsplan (VEP) Region Kassel 2030

    Die Verbandsversammlung hat in der Sitzung am  15.07.2015 den VEP Region Kassel 2030 als Fortschreibung des Gesamtverkehrsplanes (GVP) 2003 beschlossen.

    Der VEP stellt ein strategisches Rahmenkonzept für die Verkehrsentwicklungsplanung in der Region Kassel für die nächsten 15 Jahre dar. Der VEP zeigt Wege zum effizienten Ausbau der ÖPNV- und Radverkehrsinfrastruktur sowie zur verträglichen Abwicklung des Kfz.- und Güterverkehrs beigleichzeitiger Erhaltung der guten Erreichbarkeit auf.

    Der VEP gibt Einschätzungen zu Prioritäten und Dringlichkeiten der verkehrlichen Maßnahmen in Abhängigkeit zur beschlossenen Zielerreichung.
    DerVEP soll nicht als abgeschlossenes Werk betrachtet werden, sondern kontinuierlich überprüft und an die jeweils bestehenden Erfordernisse angepasst werden.